Die City-Offensive Niedersachsen 2012 fördert sieben Kommunen

 

Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode:

Innenstädte sind und bleiben Orte des Handels HANNOVER/OSTERHOLZ-SCHARMBECK. Jörg Bode, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hat heute in Osterholz-Scharmbeck sieben Pro-jekte als Preisträger des „Ab in die Mitte!“-Wettbewerbs 2012 ausgezeichnet. Der Minister gratulierte den Kommunen Bramsche, Hildesheim, Lüchow, Ottern-dorf, Pattensen, Peine und Wolfenbüttel zu ihren eingereichten Projektvor-schlägen. Erstmals waren die niedersächsischen Kommunen unter einem zentralen Motto zum Wettbewerb aufgerufen – „Wege und Plätze des Handel(n)s“.

Die Preisträger / Projekte in 2012 sind:


Bramsche
WasserStoff - Bramscher Rot und Hasesee

Hildesheim
Stadt - Platz - Park

Lüchow

Lüchow baut weiter um

Otterndorf
tterndorfer Kirhplatz im neuen Gewand

Pattensen

Peine - Pattensen - Paris - Ein Weg verbindet

Peine
Der Süden findet Stadt - Handeln verbindet 2.0

Wolfenbüttel
Auf die Plätze... Handel(n) ... los!

In Bramsche bildet das Einzelhandelsentwicklungs- und Zentrenkonzept der Stadt den Rahmen für das Projekt WasserStoff – Bramscher Rot und Ha-sesee. Es verbindet die Themen Tuchmachertradition und Wasser miteinan-der. Im Mittelpunkt der verschiedenen Veranstaltung (Fotowettbewerb, Sport, Kunst, Kultur, Musik etc.) steht der Bramscher Einzelhandel.

Das medizinische Angebot in Hildesheim ist überdurchschnittlich gut. Das Projekt Stadt, Platz und Park lehnt sich an die im Stadtleitbild benannte Vermarktungssäule „Naturraum und gesundes Leben“ an. Neben der Instal-lation temporärer Themengärten und mobiler Stadtgärten geht es dabei auch um die Weiterentwicklung des Hildesheimer Genussmarktes.

Das Projekt Lüchow baut weiter um soll den Motivationsschub aus dem Jahr 2011 nutzen und eine Ideenschmiede für weitere Stadtmarketingpro-zesse sein. Im Fokus der Fortsetzung des siegreichen Projektes des Vorjah-res geht es 2012 vor allem um die Möblierung der neu gestalteten Innenstadt im Sinne von Kindern und Jugendlichen. Dabei werden auch drei Innen-stadtbaustellen kommunikativ begleitet.

 

Bespielbare Stadt – City-Offensive 2012

 

Mit ihrem Konzept „Lüchow baut weiter um“ wurde Lüchow (Wendland) erneut als eine der Siegerstädte im Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen“ ausgezeichnet. „Die Kreisstadt hat auch 2012 einige innerstädtische Aktivitäten zu bieten. Nun kann es in die Detailplanung und Terminabstimmung gehen“, so Claudia Lange, zuständige Abteilungsleiterin im Lüchower Rathaus. Eine Arbeitsgruppe zum Thema „Bespielbare Stadt“ wird die Wünsche von Kindern und Jugendlich erfragen und deren Aufenthaltsräume in der Innenstadt lokalisieren. Schon bald könnten dann zum Beispiel Verkehrspoller, die an geeigneten Stellen stehen, nicht nur Hindernisse für Autos darstellen, sondern Kindern als Sprungböcke dienen. Sechs Aktionstage wird es dazu in diesem Jahr in der Innenstadt geben und die Internetseite www.luechow-baut-um.de, wird weiter als Informationsplattform zum Umbau der Innenstadt dienen.

Die Aktionstage in der Übersicht:

 

11. Mai Baustellenkonzert:

„Klassik meets Stones“. Das Sinfonieorchester der Musikschule Lüchow-Dannenberg konzertiert im kürzlich eröffneten Stones-Fan-Museum.

 

13. Mai (Spargelsonntag) Trommeln gegen den Baulärm:

Trommelworkshop mit den Lüneburger Schrotttrommlern. Frust wegen der Unannehmlichkeiten, die eine Baustelle mitten in der Innenstadt mit sich bringt? – Da hilft trommeln! Jeder kann mitmachen. Getrommelt wird auf Wassertonnen, Ölfässern und Kanistern. Auch Kinder (und nicht frustrierte) sind herzlich willkommen.

 

15. Juni Die Baustelle rockt:

Junge Nachwuchsbands und Musiker können sich auf einer professionellen Plattform einem größeren Publikum präsentieren. Ort des Bandwettbewerbs: Gymnasium Lüchow. Die Siegerbands werden zu Beginn der Shopping-Nacht auf der Marktplatzbühne gekürt. „Lüchow rockt!“

 

22. Juni Baustellenlauf:

Der SC Lüchow organisiert einen Lauf, der drei Baustellen (Lange Straße, Schul- und Kulturzentrum) läuferisch verbindet. Zusätzlich „erlaufen und/oder erfahren“ Kinder ihre Stadt z.B. mit Kettcars, Pedalos oder Einrädern. 20. Juli Baustellen-Shopping zur Nacht: Der Lüchower Einzelhandel lädt zur „Shoppingnacht ohne Baulärm“ ein. Die Geschäfte sind bis 22 Uhr geöffnet. Auf dem Marktplatz und in den Geschäften treten lokale Bands und Musikschulensembles auf. „Lüchow genießt“ währenddessen auf dem Marktplatz leckere Baustellenmenüs der Gastronomie.

 

28. September Kulturelle Baupartie:

Vernissage in der Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg. Öl auf Leinwand zwischen junger Mode, Aquarelle inmitten Buchrücken und Skulpturen zwischen Banktresen. Regionale Künstler stellen ihre Werke in einem Zeitraum von 4 Wochen in Lüchower Geschäften, Kreditinstituten und Lokalen aus. Mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen wird das Ende der Umbauarbeiten in der Innenstadt gefeiert.

Otterndorf hat als einzige Stadt im Landkreis Cuxhaven eine historische Alt-stadt. Dieses Alleinstellungsmerkmal soll mit Hilfe des Projektes Otterndor-fer Kirchplatz im neuen Gewand für den Handel besser nutzbar gemacht werden. Begleitend zur baulichen Aufwertung des Kirchplatzes wird eine Veranstaltungsreihe stattfinden, um die Attraktivität der Innenstadt / histori-schen Altstadt weiter zu erhöhen.

In Pattensen sollen mit dem Projekt Peine – Pattensen – Paris. Ein Weg verbindet vor allem der örtliche Fach- und Einzelhandel gestärkt, der Markt-platz betont und das bürgerschaftliche Engagement gefördert werden. Han-del, Gastronomie und Kultur werden mit vielfältigen Aktionen vernetzt, die Erlebnisqualität gesteigert und neue Besuchergruppen aus dem Umland an-gesprochen.

Peine konnte mit seinem siegreichen Wettbewerbsbeitrag des Vorjahres ei-nen erheblichen Erfolg verbuchen. Mit dem Projekt Der Süden findet Stadt – Handel(n) verbindet 2.0 soll darauf aufgebaut sowie entstandene Struktu-ren gefestigt und vertieft werden. Der Beitrag soll den Handel in der Innen-stadt wie der benachbarten Südstadt stärken und die beiden räumlich ge-trennten Stadtteile näher zusammenführen.

• Im Fokus des Projektes Auf die Plätze … Handel(n) … los! stehen sowohl die Plätze als auch die (Wege-)Verbindungen der Stadt Wolfenbüttel. Das Projekt widmet sich den Herausforderungen in der Innenstadt und zeigt auf, welche Wege in Zukunft zu beschreiten sind. Die doppeldeutige benutzte Vokabel „Handel(n)“ beschreibt dabei sowohl die Bedeutung des Einzelhan-dels in seiner wichtigen Funktion für die Innenstadt als auch den Wunsch der Kunden, dass es Zeit ist, zu handeln.