Die Stadt Bad Münder war 2010 zum zweiten Mal als „Ab in die Mitte!“-Preisträgerin dabei. 2004 ging die am Rande des Weserbeglandes liegende Kommune mit dem Projekt „Mit Tradition in die Zukunft“ erfolgreich ins Rennen. Im damaligen Konzept spielten die vier Säulen Heilquellen, Holz, Salz und Glas bereits eine tragende Rolle.


 

Mit dem Wettbewerbsbeitrag „Aus Quellen schöpfen“ nahm Bad Münder erneut Bezug auf seine „Ressourcen“ - entwickelte den Ansatz aber weiter und konzentrierte sich 2010 auf die beiden Schwerpunkte Quellen und Glas. Als Maskottchen begleitet ein „Tropfen“ die Aktionen inhaltlich und als Erkennungszeichen auf Werbeträgern.

Start des Projektes mit Aktionen zum Themenschwerpunkt „Glas“ - mit einem „Glasfestival“ war vom 20. bis 25. April. Wichtig ist den Organisatoren, den Werkstoff Glas in seiner Vielseitigkeit darzustellen; außerdem geht es darum, die Bürgerschaft aktiv einzubinden. Programmbausteine sind z. B. Grundschulkinder, die aus Gläsern Teelichter gestalten, sowie Mitarbeiter des Unternehmens Ardagh, die in Workshops zur Geschichte der Glasindustrie in Bad Münder arbeiten. Musik des Wiener Glasharmonika Duos gehört genauso dazu wie eine Ausstellung zum Glas der Welfen.

Die „Quellen“ wurden dann am 2. Mai zunächst unter dem Gesichtspunkt von „Gesundheit und Wellness“ in den Fokus der Aktionen gestellt. Gekoppelt war der Termin an die Eröffnung der Kursaison und einen verkaufsoffenen Sonntag, was für die notwendige Frequenz in der Stadt sorgte.